Pizza-Time

Freitag ist Pizza-Time. Keine Ahnung, wie es dazu kam. Aber irgendwie läutet unsere Pizza auch das Wochenende ein 🙂

Um eine gute Pizza auf den Tisch zu zaubern benötigt man entweder den Italiener deines Vertrauens oder aber:

Pizzasauce: 2 EL Öl – 4 Knobizehen – 100g Tomatenmark – 700g pürierte Tomaten – 1 TL braunen Zucker – 6-8 frische Basilikumblätter – 2TL getrockneten Oregano – 1/4 TL Salz – 1/4 TL schwarzen Pfeffer

Das Öl und den gehackten Knoblauch in einen mittelgroßen Topf geben und bei mittlerer Hitzezufuhr leicht anrösten. Tomatenmark zugeben und anschwitzen lassen. Die pürierten Tomaten, Zucker und Gewürze dazugeben und verrühren. Bei geringer Hitzezufuhr für etwa 30 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Das langt bei uns für drei „Glücksgläser“

Den Teig mit Mehl, Wasser, etwas Olivenöl, Hefe, Salz und Wasser gut durchmischen und ab in den Kühlschrank.

Nach ca. ner Stunde rausholen und verarbeiten (kann bis zu 7 Tage im Kühlschrank bleiben und wird von Tag zu Tag besser 🙂 )

Jetzt den Teig ausrollen und dann mit der Tomatensoße bestreichen. Den Teig vorher mit einer Gabel „löchern“. Danach belegt ihr die Pizza mit dem, was gerade im Kühlschrank ist oder worauf ihr gerade Lust habt. Bei uns war das heute

Mozzarella – gekochter Schinken – Paprika – Pilze und Parmesan

Den Ofen (und wer hat) den Pizzastein auf 250 Grad vorheizen. Pizza in den Ofen. Wir backen unsere Pizza immer im Grill…..

Gosau-Pfanne

Ok. Ok. Warum heißt die Gosau-Pfanne eigentlich Gosau-Pfanne???? Wir haben das Gericht das erste Mal in St. Gilgen gekocht. An diesem Tag waren wir in Gosau Ski fahren und abends gab es dieses Gericht das erste Mal. Es ist sofort eingeschlagen, wie eine Bombe. Das Besondere daran ist der Schmand mit dem Abrieb der Zitronenschale und dem Senf. Das gibt dem Gericht tatsächlich das gewisse Etwas!!!! Was brauchen wir für 4 Personen?

1kg Kartoffeln – Salz – Pfeffer – Öl – Paprika edelsüß – Butterschlmalz – Thymian – Zwiebel – Bund Frühlingszwiebeln – 1 Bio Zitrone – 4 Äpfel – 300-400g Rinderfilet – getrockneter Majoran – 300-400g Schmand – Senf – Zucker – Butter – 4 Spiegeleier

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel mit Öl durchmengen und dann mit Paprika Edelsüß vermischen. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelwürfel goldbraun braten.

Die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden, den Thymian waschen und und die Blättchen abzupfen. Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Den Saft der Zitrone auspressen. Die Äpfel in kleine Würfel schneiden. Rinderfilet in Scheiben schneiden. Eine Pfanne weitere Pfanne mit Öl erhitzen und die Rinderfiletscheiben scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und aus der Pfanne nehmen.

Im Bratfett die Zwiebeln und die Äpfel andünsten. Frühlingszwiebeln hinzugeben. Alles zu den Kartoffelwürfel hinzugeben, Rinderfiletscheiben dazugeb und weiter anbraten.

Den Schmand mit dem Abrieb der Zitrone, dem Zitronensaft und einem Teelöfel Senf gut verrühren. Alles zusammen in eine Pfanne geben und weiterbraten. In der Zwischenzeit 4 Spiegeleier braten. Anrichten und servieren!

Guten Appetit

Zillertaler Gemüsegröstl – Online kochen mit Peter Fankhauser

Online kochen mit Peter Fankhauser. Immer wieder ein Erlebnis 🙂 Organisiert von Olav. Heute haben wir zusammen „Zillertaler Gemüsegröstl“ gekocht. Das war SUPER!!!!!!!

Die Einkaufsliste sah wie folgt aus:

4 größere Kartoffeln (festkochend) – 1 Zwiebel – 2 Knoblauchzehen – 200g Hokkaidokürbis – 100g Blumenkohl – 100g Karotte – Olivenöl – Salz- Pfeffer – Schnittlauch – Petersilie – Majoran – Kümmel – 200g Senfsalat (wir haben Feldsalat genommen) . Balsamico Essig – 4 Eier – Butter

Die Kartoffeln müssen gewaschen und gekocht werden. Wir hatten sie am Nachmittag schon 20 Minuten im Dampfgarer. Danach auskühlen lassen und schälen. Der Kürbis, die Karotten und der Blumenkohl werden in feine Scheiben geschnitten.

Die Zwiebeln und den Knoblauch klein schneiden und in einer Pfanne anschwitzen. Gemüse dazugeben und weiterrösten. Solange wenden bis die Kartoffeln goldbraun sind. Mit Salz und Pfeffer, Majoran und Kümmel würzen. In einer anderen Pfanne die 4 Eier aufschlagen und zu Spiegeleiern braten. Die Spiegeleier auf dem Gröstl anrichten.

Den Feldsalat in Essig, Öl und Salz & Pfeffer marinieren und das Gröstl garnieren.

Guten Appetit 🙂

Spinat-Ricotta Zigarillos mit Pinienkernen im Gugelhupf

Selbstgemachte Cannelloni sind schon was feines. Bei uns heißen sie einfach „Zigarillos“ 🙂 Um den Nudelteig für die frischen Nudelplatten zu machen, benötigen wir:

200g Weizenmehl – 200g Hartweizengrieß – 4 Eier – 1 TL Olivenöl – ein wenig Salz.

Alles entweder per Hand oder in einer Küchenmaschine vermischen bis ein recht fester Teigklumpen entsteht. Luftdicht verpacken und ab in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit wird die Spinat-Ricotta-Füllung vorbereitet:

400g TK Spinat – 200g Ricotta – 2 Zwiebeln – 2 Knoblauchzehen – Abrieb einer Biozitrone – 2 TL Zucker – Salz & Pfeffer – etwas Muskatnuss

Den Spinat auftauen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Zwiebeln und den Knoblauch kleinschnippeln und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anschwitzen. Wir haben das dann alles mit braunem Zucker noch karamellisiert. Die Zwiebel-Knoblauchmischung zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Den Spinat, Ricotta, Zwiebel-Knoblauch-Mischung, Zitronenabrieb vermischen, etwas Muskatnuss hinzugeben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Die Nudelplatten vorbereiten. Wir haben dafür einen Aufsatz für unsere Küchenmaschine. Die Platten sollten ungefähr 20cm lang sein, damit man später die „Zigarillos“ gut rollen kann.

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Sind die Nudelplatten soweit vorbereitet, wird die Spinat-Ricotta-Mischung auf den Platten verteilt und die Zigarillos gerollt. Anschliessend teilen wir die Rolle in drei Teile.

Wenn die Zigarillos fertig sind, bereiten wir die Tomatensoße vor, in der die Zigarillos dann eingetunkt werden. Dazu nehmen wir

800g stückige Tomaten – Salz – Pfeffer – italienische Kräuter – Zucker – ca. 150g Parmesan – Pinienkerne

Wir haben eine Gugelhupfform verwendet. Man kann auch eine andere Form nehmen, Je flacher die ist, desto geringer ist die Chance, dass man die Zigarillos aufstellen kann. Dann muss man sie halt legen anstatt stellen. Die stückigen Tomaten in die Form einfüllen, Salz, Pfeffer, die Kräuter und Zucker hinzufügen. Pinienkerne einstreuen und alles gut vermischen. Die Zigarillos in die Form eintunken und zum Schluss mit Parmesan bestreuen.

Jetzt für 30 Minuten in den Ofen oder halt solange, bis der Käse gold-braun ist. Aus dem Ofen holen und servieren. Guten Appetit 🙂

Inspired by www.foodboom.de

Dinkel-Sonntags-Brötchen

Man braucht nicht viel für einen guten Start in den Sonntag. Da Dinkelmehl gesünder als Weizenmehl ist, gibt es bei uns meistens Dinkel-Brötchen. Manchmal auch die Vollkornvariante.

Für ca 8 Brötchen nehmen wir immer folgendes: 500g Dinkelmehl – 300g kaltes Wasser – 10g Salz – 1g frische Hefe – 20g Olivenöl

 

Die Hefe wird im Wasser aufgelöst und das Salz mit dem Mehl vermischt. Das Olivenöl gießen wir immer abschließend zu der Wasser-Hefe-Mischung dazu. Dann kommt alles in einen Topf und wird durchmischt. Wir machen das meistens in der Küchenmaschine: 3 Minuten langsamste Stufe und 1 Minute auf einer schnelleren Stufe. Danach packen wir den Teig in eine Emaillie-Schüssel, Deckel drauf und 8-10 Stunden den Teig bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Dann den Teig aus der Schüssel holen und nochmal leicht durchkneten. Wir teilen dann den Teig mit der Teigkarte in 8 Stücke und formen daraus die Brötchen. Diese kommen dann auf ein Blech und ruhen solange, bis unser Backofen die 250 Grad Ober-Unterhitze erreicht hat. Ist der Ofen „ready to go“ werden die Brötchen mit einem scharfen Messer (oder Rasierklinge) eingeschnitten, mit Wasser besprüht und kommen in den Ofen.